In seinem Dienen beleuchtete der Bezirksapostelhelfer drei Erkenntnisstufen des Psalmisten Asaf. In dessen jungen Jahren ging dieser davon aus, dass Gott denen Gutes tut, die ein reines Herz haben und es ehrlich meinen. Doch dann musste er feststellen, dass es den Gottlosen genauso gut ging oder sogar besser und ihn plagte der Gedanke, dass Gott augenscheinlich keinen Unterschied macht. Doch schließlich ging der Psalmist in Gottes Heiligtum und sah auf das Ende der Gottlosen und die Vergänglichkeit und Nichtigkeit dessen, wonach sie strebten. In dieser Erkenntnis kommt Asaf zu dem Schluss, dennoch an Gott festzuhalten, der ihn bei seiner rechten Hand hält, ihn leitet und endlich mit Ehren annimmt.
Darauf aufbauend wünschte der Bezirksapostelhelfer der Gemeinde die Erkenntnis, ...
· dass jede Schwester und jeder Bruder Gott, der niemanden allein lässt, an seiner Seite spüren möge
· dass Gott - bei allen Fragen, aller Orientierungslosigkeit - einen Weg für jeden bereit hält
· dass er diejenigen, welche dennoch an Gott festhalten, am Ende mit Ehren annimmt.
Apostel Korbien wies in seinem Mitdienen darauf hin, dass auch das Opfern und das Halten der Gebote, kein Garant dafür sind, dass alles im Leben glatt geht. Das „Dennoch“ aus dem Psalmvers sei ein Machtwort gegen das Böse.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes spendete der Bezirksapostelhelfer einer Schwester das Sakrament der Heiligen Versiegelung, versetzte einen Diakon in den wohlverdienten Ruhestand und ordinierte einen Priester für die Gemeinde.
Musikalisch klang der Gottesdienst mit dem bekannten Liedzeilen von Georg Neumark aus: „Wer nur den lieben Gott lässt walten, […] den wird er wunderbar erhalten, in aller Not und Traurigkeit“.
Neuapostolische Kirche